Arbeiten von zuhause – alles was Du dazu wissen solltest

6 August 2020

Du möchtest zuhause arbeiten und Geld verdienen? In diesem Artikel zeigen wir, welche Möglichkeiten es gibt, um das Arbeiten von zuhause Realität werden zu lassen und bequem in Heimarbeit Geld zu verdienen. Neben verschiedenen geeigneten Heimarbeiten und Firmen, die Heimarbeit anbieten, erfährst du auch, wie du die Arbeit von zuhaus am besten und effektivsten gestalten kannst.

I: Arbeiten von zu Hause: Welche Möglichkeiten gibt es?

 

1. Remote Jobs als Angestellter

Worum geht es?

Die erste Kategorie von Jobs, denen du in Heimarbeit nachgehen kannst, ist Remote Arbeit als Angestellter. Hierbei bist du zwar von einem Unternehmen angestellt, kannst aber einen Großteil – oder deinen gesamten – Job in Heimarbeit erledigen.

Corona hat gezeigt, dass nicht nur „moderne“ digitale Berufe wie Webdesign oder IT gut in Heimarbeit ausgeübt werden kann. Nein, auch eine Vielzahl von anderen Berufen musste auf das Arbeiten von zuhause umstellen und sich mit Heimarbeit arrangieren.

Überwiegend scheint dies auch ganz gut geklappt zu haben, denn eine wachsende Zahl an Unternehmen geben öffentlich bekannt, dass ihre Angestellten auch in Zukunft im Home Office arbeiten können. Solche Arbeitgeber sind zum Beispiel Twitter, Facebook, Google und weitere derzeit in erster Linie bedeutende Tech-Firmen.

 

Was sind Vor- und Nachteile dieser Arbeit von zuhause?

Als Angestellter in Heimarbeit genießt du einige Vorzüge:

  • Du arbeitest in einer vertrauten Umgebung, die du selber so gestalten und einrichten kannst, wie du willst. Ob mit dem Laptop auf dem Sofa oder im eigens eingerichteten Home Office – fast alles ist möglich.
  • Der Status als Angestellter bietet im Gegensatz zum Selbständigen einige Vorteile wie einen stabilen Lohn, bezahlte Versicherungsleistungen und Altersvorsorge sowie allfällige Aufstiegs- und Karrierechancen.

Nicht allen Menschen gefällt die ständige Arbeit von zuhause aber gleich gut – das hat sich in der langen Corona-Lockdown-Zeit gezeigt. Folgende Nachteile gibt es beim Arbeiten von zuhause als Angestellter:

  • Der wichtigste negative Punkt ist sicherlich das Fehlen von persönlichem Kontakt und Austausch mit den eigenen Arbeitskollegen. Klar, man kann sich auch über Videochat austauschen, aber einen Tratsch in der Kaffeepause kann dies wohl niemals ersetzen.
  • Als Angestellter, der in Heimarbeit arbeitet, muss man sich meist an ein paar strikte Regelungen halten und ist bei der Wahl von Arbeitsort und -zeiten nicht immer gleich flexibel. So dürfen die meisten Angestellten nicht in öffentlichen Netzwerken wie zum Beispiel Cafés arbeiten. Ein Leben als „digitaler Nomade“ im Wohnmobil ist also für die meisten Angestellten nicht möglich.
  • Für viele Angestellten in Heimarbeit gelten – wie für „normale“ Mitarbeiter auch – häufig vordefinierte Arbeitszeiten oder Termine. Dazu zählen regelmäßige Sitzungen und Besprechungen mit Team und Vorgesetzten, aber auch eine Anwesenheitspflicht zum Beispiel für Telefondienst.

Du siehst also: Das Arbeiten von zuhause aus als Angestellter bietet viele Vorzüge, es gibt aber auch einige Einschränkungen und Vorbehalte, die man beachten sollte. Geht man bei der Jobsuche clever vor, dann kann man einige der erwähnten Einschränkungen schon von Beginn weg vermeiden (z. B. indem man Anwesenheitspflichten oder Pflichttermine vermeidet).

 

Wie finde ich diese Form der Heimarbeit?

Um als Angestellter im Home Office arbeiten zu können, hat man verschiedene Möglichkeiten:

  • Mit seinem bestehenden Arbeitgeber über eine Möglichkeit zur Heimarbeit sprechen. Das sollte dank Corona heute wesentlich leichter sein als noch vor einigen Monaten.
  • Oder nach einer neuen Stelle suchen, die das Arbeiten von zuhause zulässt. Das Angebot an Stellen ist zwar wegen der Corona-Krise in vielen Branchen deutlich gesunken, der Anteil Heimarbeit ist bei den offenen Stellen aber stark angestiegen.

Es gibt verschiedene Seiten und Anbieter, wo man spezifisch Arbeit von zuhause suchen kann. Dazu zählen zum Beispiel DNXjobs, Remote OK, Remotive und Remotebase.

Daneben kann man jedoch auch ganz einfach auf normalen Jobportalen nach Arbeit von zuhause suchen. Einfach Schlagworte wie „Home Office“, „Remote Job“ oder „Heimarbeit“ eingeben und in den Resultaten stöbern.

 

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Um als Angestellter zuhause arbeiten zu können, braucht es mittlerweile weniger als man denkt. Denn während vor einem Jahr überwiegend Tech-Firmen und Arbeitgeber aus dem digitalen Bereich Heimarbeit anboten, so hat sich dies nun auch auf viele andere Branchen ausgeweitet. Auch in einem nicht typisch digitalen Bereich kann man heute Corona-bedingt viel leichter Heimarbeit finden.

Klar: Um eine Anstellung zu finden, muss man immer spezifische Anforderungen erfüllen, die ein Arbeitgeber stellt. Das können formale Qualifikationen wie eine Ausbildung oder ein Studiumsdiplom sein. Oder aber – und das wird vor allem in „modernen“ Branchen immer verbreiterter – man muss in erster Linie den Nachweis erbringen, gewisse Fähigkeiten und Skills zu besitzen.

Google, Facebook und Co. verlangen deshalb seit einiger Zeit nicht mehr, dass man formale Qualifikationen wie einen Studiumsabschluss vorweisen kann. Viel wichtiger ist zu zeigen, dass man Expertise und Erfahrung besitzt.

2. Freiberufliche Arbeit von zuhause

Worum geht es?

Die Arbeit als Freelancer, respektive Freiberufler wird immer beliebter und immer mehr Menschen in Deutschland und weltweit entscheiden sich zu dieser Form des Arbeitens. Im Gegensatz zu einem Angestellten hat ein Freelancer nämlich keinen Boss, sondern Kunden – kann also viel freier über seine Arbeit bestimmen. Das ist auch der Grund, weshalb die Mehrheit der Freiberufler in Heimarbeit arbeitet.

Gerade für Freelancer, die im digitalen Bereich arbeiten, ist es ein Leichtes zuhause zu arbeiten und dabei gutes Geld verdienen zu können. Dazu gehören zum Beispiel Web Designer, App-Entwickler, IT-Freiberufler, Copywriter, Marketingspezialisten und Social Media-Manager. Die Liste an gefragten Freelancer-Berufen und Fähigkeiten kann jedoch noch lange weitergeführt werden.

Der große Unterschied zwischen einem Freiberufler und einem Angestellten liegt nicht zwingend im „Was“, sondern im „Wie“. So können sowohl Angestellte als auch Freelancer als Webdesigner oder Texter arbeiten. Ein Freelancer ist aber niemals von einem einzelnen Unternehmen abhängig und arbeitet für verschiedene Kunden.

 

Was sind Vor- und Nachteile dieser Arbeit von zuhause?

Freelancing hat einige wesentliche Vorzüge, welche das Angestelltendasein nicht bieten kann:

  • Als Freiberufler muss man keinen Weisungen eines Chefs folgen. Klar, sollte man darauf achten, Kunden zufrieden zu stellen, doch letztlich kann einem Freelancer niemand sagen, wann und wo er zu arbeiten hat.
  • Freelancer sind unabhängiger und selbständiger und können deshalb frei über ihren Arbeitsort entscheiden. Als freiberuflicher Texter oder Web Designer kann man also ohne Probleme in einem Café arbeiten oder sogar als digitaler Nomade ans andere Ende der Welt reisen.
  • Das Einkommen eines Freelancers hängt in erster Linie von der Branche, dem eigenen Leistungsnachweis sowie der Arbeitsauslastung ab. Man kann gerade in gut bezahlten Tätigkeiten wie App- oder Web-Entwicklung so sehr viel besseres Geld verdienen als viele Angestellte.

Neben diesen großen Vorteilen von Freelancing, gibt es jedoch auch ein paar Nachteile, die man beim Arbeiten von zuhause als Freelancer beachten sollte:

  • Als Freelancer ist man selbständig unterwegs und trägt deshalb ein höheres finanzielles und persönliches Risiko. Man ist selber für seinen beruflichen Erfolg verantwortlich und profitiert nicht von der Stabilität, die ein Arbeitgeber oftmals bieten kann.
  • Damit einher geht, dass viele Freelancer im Gegensatz zu Angestellten ein schwankendes Einkommen haben. Gerade in Tätigkeiten, die im Durchschnitt nicht überdurchschnittlich gut bezahlt sind, sowie für Berufseinsteiger, kann dies zu einem großen Stressfaktor werden und auch zu finanziellen Problemen führen.
  • Als Freelancer kann man zwar flexibel zuhause arbeiten, man muss jedoch auch selber für Infrastruktur und die Einrichtung des Home-Office aufkommen.
  • Zudem müssen Freiberufler selber für Kranken- und Unfallversicherung sowie Altersvorsorge aufkommen.

 

Wie finde ich diese Form der Heimarbeit?

Es gibt verschiedene Wege, auf denen Freelancer an Aufträge und Kunden kommen können. Dazu zählen:

  • Kaltakquise per E-Mail oder Telefonanrufe
  • Networking über Facebook, LinkedIn, etc.
  • Suche auf Freelancer-Plattformen wie Upwork, Freelancermap, Twago, etc.
  • Suche auf „normalen“ Jobplattformen

 

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Das Gute vorweg: Um als Freelancer durchzustarten, muss man meist relativ wenige Vorinvestitionen treffen und kann im Prinzip sofort loslegen. Das einzige, was man wirklich braucht, sind Skills, die bei Unternehmen und Kunden gefragt sind. Das können Fähigkeiten wie Schreiben, Design, Organisieren, Buchhaltung, Programmieren und andere Skills sein.

Formale Qualifikationen wie Abschlussdiplome sind in der Freelancing-Welt viel weniger wichtig als bei der Suche nach „klassischen“ Jobs als Angestellter. Dennoch kann der Nachweis von Fähigkeiten in Form von Diplomen natürlich nicht schaden.

Wichtig für Freelancer ist, dass sie ihre Skills und Erfahrung auf einer eigenen Website in Form eines Portfolios sowie von Referenzen präsentieren können.

3. Ein Unternehmen gründen und als Solopreneur durchstarten

Worum geht es?

Der dritte große Bereich von Tätigkeiten, die sich für das Arbeiten von zuhause eignen, ist das Aufbauen eines eigenen Business. Immer mehr Menschen wagen den Sprung in die Selbständigkeit und versuchen sich als sogenannte „Solopreneure“.

Dabei dürfte es an Business-Ideen sicherlich nicht mangeln, denn in Zeiten von Internet und Digitalisierung gibt es unzählige Möglichkeiten, wie man ein profitables Geschäft aufbauen kann. Einige Beispiele sind:

  • Aufbau einer Beratungs-, Coaching- oder Consulting-Firma.
  • Aufbau eines Online Shops, auf dem man physische oder digitale Produkte vertreibt.
  • Erstellen einer Nischenseite oder eines Blogs, auf dem man durch diverse Monetarisierungsmethoden Geld verdient.
  • Dropshipping und Amazon FBA

 

Was sind Vor- und Nachteile dieser Arbeit von zuhause?

Die Vorteile beim Aufbau eines eigenen Business und der Arbeit als Solopreneur liegen auf der Hand:

  • Man ist sein eigener Boss und kann frei über seine Arbeit bestimmen.
  • Ein Online Business kann meist komplett ortsunabhängig geführt werden. Man kann also zuhause arbeiten oder seine Arbeit „mit auf Reisen nehmen“.
  • Das Einkommenspotenzial ist groß und gegen oben je nach Business-Modell fast unbegrenzt skalierbar.
  • Man kann eigene Ideen umsetzen und neue Produkte kreieren.

Neben den Vorteilen sollte man jedoch auch die Nachteile und Risiken kennen, die der Aufbau eines eigenen Unternehmens mit sich bringt:

  • Der Aufbau eines Business erfordert in vielen Fällen Investitionen von Eigenkapital sowie viel Zeit. Eine Garantie auf Erfolg gibt es dabei bei der Firmengründung nicht und letztlich kann man das eingesetzte Geld auch komplett verlieren.
  • Bei der Firmengründung gibt es einiges zu beachten, sowohl rechtlich als auch bezüglich Finanzen und Buchführung. Wer dabei nicht auf die Hilfe von Fachleuten setzen will, der muss doch recht viel Zeit investieren, um sein Know-how auf Vordermann zu bringen und als Solopreneur erfolgreich zu sein.

 

Wie finde ich diese Form der Heimarbeit?

Inspiration und Ideen für den Aufbau eines Online Business gibt es wie Sand am Meer. Neben Blogartikeln und Büchern gibt es auch zahlreiche Coaching-Anbieter und Berater, die Wissen rund um verschiedene Business-Ideen anbieten.

Dabei sollte man jedoch darauf achten, nur auf seriöse und verlässliche Angebote zu setzen, da mittlerweile auch immer mehr überteuerte Anbieter zu finden sind, die einem als Beginner nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Wer nach kostenlosen Ressourcen zum Thema Online Business sucht, der wird im Internet sowie auf YouTube eine große Auswahl und viele Informationen finden.

 

Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen?

Um beim Aufbau eines Online Business erfolgreich zu sein, braucht es in erster Linie eines: Ausdauer und Durchsetzungsfähigkeit. Denn als Solopreneur begibt man sich stets auf neues Terrain und muss sich gegen eine Vielzahl an Konkurrenten durchsetzen.

Nicht zuletzt muss man als angehender Solopreneur auch erst einmal lernen, wie man beim Aufbau eines eigenen Geschäfts vorgehen muss. Wer hier einen Mentor hat oder durch genügend Recherche aus den Fehlern anderer lernen kann, der wird anfängliche Hürden leichter überspringen können.

II: Firmen, die Heimarbeit anbieten

Bist du auf der Suche nach einem Job, den du auch von Zuhause aus machen kannst? Gerade in Zeiten, wenn man verhindert ist aus dem Haus zu gehen, ist das eine kluge Wahl. Dank des Internets gibt es mittlerweile auch zahlreiche Unternehmen, die digitale Heimarbeit anbieten.

 

Firmen, die Heimarbeit anbieten vorgestellt

1) Transkripto.de

Transkripto ist eine Website, die den Kunden anbietet, Interviews oder Gespräche abzutippen. Das ist praktisch für Kunden, die beispielsweise eine Menge Audiodateien haben, diese aber für redaktionelle Zwecke in Schriftform benötigen. Oder für Firmen, die das Gesagte bei einer Besprechung zu Veranschaulichung als Text benötigen.

Wenn du mit Transkripto Geld verdienen möchtest, musst du vor allem gut und schnell tippen können. Denn die Bezahlung hier erfolgt pro Minute Sprechtext. Dabei gibt es einen gewissen Basispreis, welcher Abhängig von der gewünschten Textqualität ist. Er liegt zwischen 1,19 € und 1,74 € pro Minute. Darüber hinaus gibt es mehr Geld, wenn zusätzliche Sprecher vorhanden sind, oder die Tonqualität schlecht ist.

Bewerben kannst du dich über einen Link „Mitarbeiter werden“ Ende der Seite. Dort wirst du zu einem Google Formular weitergeleitet, bei dem du einige Daten über dich kundgeben musst. Sobald du das Formular abgeschickt hast, bekommst du Zugriff auf die Jobs. Wichtig ist, dass du ein Gewerbe hast oder anmelden kannst, um Rechnungen zu stellen. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 9 – 14 Euro pro Stunde.

 

2) Clickworker

Neben Mechanical Turk (ein Service von Amazon), ist Clickworker der größte Auftraggeber für Mikrojobs. So kann es die Aufgabe eines Clickworkers sein, Daten zu kategorisieren, Texte zu schreiben oder Fotos zu machen. Auch App Tests und Webrecherchen sind häufig vergebene Aufträge.

Unternehmen nehmen das Angebot von Clickworker in Angebot, da sie dadurch Aufgaben outsourcen können, die noch nicht von Künstlicher Intelligenz erledigt werden können. Das kommt dir als potenzieller Clickworker zugute. Denn pro Auftrag gibt es natürlich eine kleine Vergütung. Um so schneller du arbeitest und je mehr Qualifikationen du mitbringst, desto mehr kannst du verdienen. Durchschnittlich 5 – 9 € stündlich.

Damit auch du Teil der Clickworker wirst, musst du nur auf den gelben Button „Als Clickworker Geld verdienen“ drücken, den du auf der Webseite siehst. Mit einem Klick auf „Registrieren“ kann es dann losgehen. Nachdem du Name, E-Mail-Adresse und weitere Daten eingetragen hast, bist du bereit zum Geld verdienen. Beachte, dass es sich hierbei um eine selbstständige Tätigkeit handelt, für die du einen Gewerbeschein brauchst.

 

3) Testbirds

Bei Testbirds dreht sich alles darum, Webseiten und Apps auf ihre Benutzbarkeit (Usability) zu überprüfen. Du hilfst also Unternehmen dabei, ihre Programme besser zu gestalten und Fehler zu beseitigen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Computer oder Smartphone. Deine Aufgabe ist es, die Webseite ausgiebig zu testen und anschließend detailliert aufzuschreiben, was du gemacht hast mit welchen Ergebnissen.

Mitmachen kannst du hier ganz einfach, indem du die Webseite benutzt und auf „Tester-Login“ drückst. Nach der Registrierung steht dir sofort der erste vergütete Testjob zur Verfügung. Nachdem du diesen ausgeführt hast, kommen nach und nach neue Jobs. Der Stundenlohn liegt hier bei ca. 10 €, wenn du besondere Bugs finden kannst, gibt es allerdings auch Bonuszahlungen.

 

4) Content.de

Artikel für Blogs, Webseitentexte und Produktbeschreibungen werden im digitalen Zeitalter immer benötigt. Doch sie schreiben sich nicht von allein. Hier kommt Content.de ins Spiel, denn hier dreht sich alles um Texte. Wenn du ein Händchen fürs Tippen und eine gute Wortwahl hast, dann ist das vielleicht das Richtige für dich.

Als Texter werden die geschriebenen Texte eingangs nach Qualität bewertet. Anhand dessen werden einem zwischen 1 und 5 Sterne zugeordnet, welche Aussagen, welche Qualität von Texten man schreiben darf. Je höher die Qualität, desto höher der Verdienst. Er reicht von 0,80 Cent pro Wort bis hin zu 4,50 Cent pro Wort.

Die Anmeldung ist hier ganz einfach. Auf der Startseite klickst du in der Box „Als Autor Geld verdienen“ auf Registrieren. Im Anschluss muss ein kurzer Test über die deutsche Grammatik abgeschlossen werden. Ist der Test bestanden, werden danach die üblichen Fragen zur Person gestellt und ein Beispieltext zur Bewertung benötigt. Sobald dieser geprüft wurde, kann es auch schon mit dem Schreiben losgehen.

 

5) Testerheld

Du wolltest schon immer mal Produkte testen und dafür bezahlt werden? Dann bist du hier richtig! Bei Testerheld kannst du von Zuhause aus Geld machen und das ganz ohne nervige, unterbezahlte Umfragen. Viel eher stehen hier Produkte im Mittelpunkt. Größtenteils handelt es sich dabei um Online-Services oder Apps.

Alles, was du dafür brauchst, ist ein Handy oder ein Smartphone. Die Bezahlung erfolgt immer pro erfolgreichem Job, den du bei Testerheld durchführst. Der Verdienst pro Auftrag variiert dabei von 2 – 17 €, abhängig von der Dauer. Durchschnittlich kannst du allerdings 10 – 15 € je Stunde verdienen.

Die Registrierung kannst du ganz einfach über die Startseite vornehmen. Sobald du dich registriert hast, stehen dir Aufträge für ca. 150 € zur Verfügung. Nachdem du sie abgeschlossen hast, werden sie innerhalb 24 h bestätigt und du kannst das Geld per Banküberweisung oder PayPal auszahlen lassen.

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6) MyVPA

Einer der meist verbreiteten Heimarbeit-Jobs ist die, des virtuellen Assistenten. Wie der Name es erahnen lässt, geht es darum, Assistent von jemandem zu sein, allerdings völlig digital. Sprich, du kannst bei dir Zuhause sitzen und beispielsweise für ein Unternehmen am anderen Ende Deutschlands E-Mails beantworten.

Auch die Erstellung von Terminen oder Social Media Management kann in den Aufgabenbereich einer virtuellen Assistenz fallen. Alles in allem ist es ein vielfältiger Job mit Abwechslung. Also gerade richtig, wenn du regelmäßig Lust auf etwas Neues hast.

Wie viel Geld du hier verdienen kannst, ist abhängig von deinen Qualifikationen. Der Grundbetrag sind 8,50 €, aber durch extra Leistungen und Sonderzahlungen kann dies im Realfall höher ausfallen. Registrieren kannst du dich über den Reiter „VPA werden“ auf der Startseite. Anschließend musst du eine Bewerbung ausfüllen via Google Form und bekommst dann Rückmeldung, ob du geeignet bist.

Fazit – Heimarbeiten Jobs gibt es reichlich

Wenn du mehr Geld haben und dir etwas dazuverdienen möchtest, dann sind Arbeiten von Zuhause eine gute Möglichkeit dafür. Viele Unternehmen bieten online Jobs für Menschen an, die genau dies möchten. Glücklicherweise wird der Bedarf an Mitarbeitern auch in der fernen Zukunft noch bestehen.

Firmen finden kannst du über Testerheld, aber auch über Google. Achte dabei darauf, dass du die Angebote die „zu gut sind um wahr zu sein“, raussortierst. Denn 1000 € gibt es nicht mit ein paar Klicks auf einer Webseite. Doch gibt es seriöse Portale, wie Testerheld, bei denen du von Zuhause etwas Geld machen kannst.

III: Wie arbeitet man von zu Hause aus am effektivsten? 3 Tipps fürs Home-Office

Nachdem wir dir gezeigt haben, wie du arbeiten von zuhause möglich machen kannst, geht es nun darum, das Arbeiten zuhause effektiv und produktiv zu gestalten. Hier kommen 3 Tipps, die dir dabei helfen sollen:

 

1. Arbeit und Freizeit richtig trennen

Gerade anfangs sind die meisten Menschen begeistert, wenn sie erstmals von zuhause aus arbeiten können: Kein Chef, der ständig über die Schulter schaut, keine mühsamen Arbeitskollegen und trotz Arbeit stets die gemütliche Umgebung der eigenen Wohnung um sich herum.

Doch hat man einmal eine gewisse Zeit zuhause gearbeitet, dann stehen viele vor neuen Herausforderungen: sinkende Motivation, viele Ablenkungen und generell eine tiefere Produktivität. Denn es ist in der Tat eine Herausforderung, in der wohligen Umgebung der eigenen vier Wände produktiv arbeiten zu können.

Um diesem Problem zu begegnen, gibt es zwei effektive Massnahmen:

  1. Eine räumliche Trennung zwischen Arbeitsort und Rest der Wohnung: Wer in einer großen Wohnung oder sogar einem Haus lebt, der kann hierzu am besten in einem eigenen Zimmer ein Büro einrichten, das dann nur zum Arbeiten bestimmt ist. Schwieriger ist es für diejenigen, die nur wenig Platz in der eigenen Wohnung haben. Hier bieten sich flexible Lösungen an, wo man den eigenen Arbeitsplatz durch geeignetes Mobiliar klar als Arbeitsort erkennbar macht.
  2. Klares zeitliches Trennen von Job und Freizeit: Dies ist eine zweite wichtige Maßnahme, um ein „Verschmelzen“ von Arbeit und Freizeit zu vermeiden. Beim Arbeiten von zuhause kann es hilfreich sein, für sich selber Arbeitszeiten festzulegen. Besonders das Arbeitsende sollte man ernst nehmen und danach keine Gedanken mehr ans Arbeiten verschwenden. Nur so schafft man es, über längere Zeit produktiv zu arbeiten und in der Freizeit richtig abschalten und sich erholen zu können.

2. Abwechslung schaffen

Wer längere Zeit im Home-Office arbeitet, der wird mitunter mit Langeweile oder Monotonie zu kämpfen haben. Denn auch wenn Arbeitskollegen manchmal lästig sein können – ganz ohne kann es über kurz oder lang doch etwas eintönig werden.

Wer über längere Zeit motiviert zuhause arbeiten möchte, der sollte darauf achten, genügend Abwechslung in seinen Arbeitsalltag zu bringen – denn wer möchte schon jeden Tag dasselbe tun.

Hier bieten sich zwei Optionen an:

  1. Darauf achten, dass man bei der Arbeit genügend Herausforderungen und regelmäßig neue Projekte hat. Für Angestellte heisst das, auch einmal proaktiv nach neuen Projekten zu fragen. Als Selbständiger ist Abwechslung dagegen meist vorprogrammiert und man hat selber in der Hand, wie abwechslungsreich der eigene Arbeitsalltag ist.
  2. Hilfreich kann auch sein, immer wieder einmal seinen Arbeitsort zu wechseln. Das beugt Monotonie vor und hilft psychologisch und emotional, sich stets von neuem an die Arbeit zu setzen. Geeignet ist zum Beispiel, wenn man zuhause einen „normalen“ Schreibtisch hat, daneben aber auch alternative Arbeitsorte wie ein Stehpult oder den Küchentisch nutzen kann (ich weiß, das widerspricht etwas Tipp Nr. 1 – doch manchmal sollte man hier Kompromisse machen). Auch ein Ausflug in ein Café oder einen Coworking-Space kann willkommene Abwechslung bringen.

3. Ergonomisch arbeiten: Stehpult und Laptopständer

Es ist kein Geheimnis, dass gerade das „falsche“ Arbeiten am Computer oder Laptop auf lange Sicht zu gesundheitlichen Problemen führen kann: Rückenbeschwerden, Verspannungen oder Kopfschmerzen sind vorprogrammiert, wenn man ständig in „Kauerhaltung“ über seinem Laptop sitzt.

Beim Arbeiten von zuhause lohnt es sich deshalb, sich Gedanken über Ergonomie zu machen. Folgende Dinge können dabei helfen, gesünder zu arbeiten:

  • Ein Stehpult ist ein großes Plus, denn wer den ganzen Tag sitzt, schadet seiner Gesundheit nachweislich. Wer nicht in einen teuren verstellbaren Tisch investieren möchte, der kann auch gut improvisieren und sich ein eigenes Stehpult „basteln“: Ein hoher Küchentisch, ein Regal, Holzkisten oder ein paar dicke Bücher können hier bereits ein gute Lösung hermachen.
  • Wer viel am Laptop arbeitet, der sollte unbedingt ein wenig Geld in einen Laptopständer (häufig auch als Laptop Stand bezeichnet) investieren. Laptopständer gibt es in verschiedenen Formen und Preisklassen: Es gibt massive und stabile Exemplare fürs Home-Office, aber auch leichte, klappbare Ständer für unterwegs. Es lohnt sich, kurz nach verschiedenen Varianten und Bewertungen zu suchen, bevor man eine Entscheidung trifft.

FAQ: Häufig gestellte Fragen rund ums Arbeiten von zuhause

Generell eignen sich mehr Branchen für das Arbeiten von zuhause als man denkt. Ob als Angestellter, Freelancer oder Unternehmer – es gibt unzählige Wege, von zu Hause aus Geld verdienen zu können. Besonders geeignet sind natürlich „digital-affine“ Jobs, die hauptsächlich übers Internet abgewickelt werden können. Aber auch viele traditionelle Branchen wie der Verkauf, Buchhaltung, Bankwesen und Versicherungen verlagern sich zunehmend in den digitalen Raum und eröffnen Möglichkeiten zum Arbeiten von zu Hause.

Neben Vollzeit Remote Jobs als Angestellter gibt es natürlich auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, um einen Nebenerwerb im Home-Office zu erwirtschaften. Hier bieten sich zum Beispiel Produkttests an, wie du sie auf der Seite von Testerheld findest. Aber auch der Aufbau eines Blogs, das Arbeiten als Teilzeit-Freelancer oder das Starten eines Online Business kann sich schnell zu einem attraktiven Nebenerwerb entwickeln.

Die kurze Antwort lautet: Ja, die gibt es. Doch wie so oft, ist nicht alles Gold was glänzt. Denn wie du wahrscheinlich selbst weißt, ist das Internet voll von Angeboten á la: Verdiene 700 Euro an einem Tag. So schön sich das auch anhört, auf so schnelle Art und Weise lässt sich ohne Erfahrungen kein Geld verdienen.

Viele dieser „Schnell-reich-Methoden“ verlangen von dir außerdem, dass du in Vorleistung gehst. Z. B. fordern sie von dir, dass du einen teuren Kurs kaufst, der dir alle Methoden zeigt, um so viel Geld zu verdienen. Vermeide grundsätzlich die Anbieter, bei denen du im Vorhinein erst groß in Vorkasse gehen musst, um dann an einen Job für Zuhause zu kommen.

Seriöse Anbieter zeichnen sich viel eher dadurch aus, dass sie realistische Zahlen und Arbeit angeben. Bei den hier vorgestellten Anbietern verdienst du im Schnitt zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde. Das klingt bei Weitem nicht so sexy wie 700 Euro, ist dafür aber auch eine reale Möglichkeit, um deinen Verdienst aufzubessern.

Was ein „Online Job“ ist, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Konnten vor 5 bis 10 Jahren eigentlich nur Webentwickler, Programmierer, Texter und andere Internet-verwandte Tätigkeiten online stattfinden, so hat sich das dank Videochat, schnellem Internet und modernen Kommunikationsmitteln geändert. Immer mehr Unternehmen verlagern gewisse Bereiche und Produkte ins Internet, entsprechend gibt es auch in viel mehr Branchen Online Jobs.

Die Anforderungen sind natürlich je nach Tätigkeit unterschiedlich. Doch generell kann man sagen, dass für die meisten Jobs von zu Hause aus lediglich eine Internetverbindung, ein Computer und ein Smartphone nötig sind. Denn fast alles findet bei der Heimarbeit übers Internet statt und auch Tools und Werkzeuge kann man meist auf seinem Computer installieren. Je nach Tätigkeit sind dabei etwas höhere Anforderungen an Soft- und Hardware zu stellen – so braucht ein Web-Entwickler meist einen etwas leistungsstärkeren Computer als ein Texter.

Dieses Problem kennen viele Menschen, die im Home-Office arbeiten. Wer keine Arbeitskollegen hat, mit denen er oder sie sich austauschen kann, der läuft Gefahr, zu vereinsamen. Wer den Kontakt mit Arbeitskollegen nicht per Videochat herstellen kann, der sollte unbedingt den sozialen Austausch im privaten Bereich stärken. Durch das Arbeiten im Home-Office hat man ja den Vorteil, dass lange Pendelstrecken entfallen, sodass man mehr Zeit für das Pflegen von Hobbys und sozialen Aktivitäten hat – das sollte man auch ausnutzen.

Die Auswahl an Unternehmen die dir Arbeit von Zuhause anbieten ist reichlich. Es gibt sie in vielen digitalen Bereichen, so kannst du Texte schreiben, Fotos knipsen, Texte transkribieren oder Umfragen ausfüllen. Am besten überlegst du selbst, was du gerne machen würdest und davon ausgehend begibst du dich auf die Suche.

Für Texter eignen sich Content.de oder Textbroker. Für virtuelle Assistenz ist MyVPA ein guter Anlaufpunkt. Produkte testen kannst du auf Testerheld, Webseiten hingegen bei Testbirds. Für die meisten benötigst du nur einen Computer und Internet und es kann losgehen.

Du kannst sie am gleichen Ort finden, wie leider auch die unseriöse Heimarbeit – im Internet. Wenn du allerdings bei deiner Recherche aufmerksam bist, dann kannst du die seriösen Angebote leicht rausfiltern. Denn bei ihnen musst du im Vorhinein kein Geld investieren und es wird auch nicht damit gelockt, dass du schnell reich wirst. Den seriösen Anbietern geht es viel mehr darum, nachhaltig Wert für Kunden und Mitarbeiter zu schaffen.

Informationen über den Autor
Andreas Novogratz
Andreas Novogratz
Mich interessiert alles rund um das Thema Technik, Internet & Gadgets. Ich komme aus dem Süden Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze, und schreibe seit 2019 für Testerheld.de. Wenn ich nicht neueste Trends recherchiere, gehe ich gerne mit meinem Hund spazieren und spiele leidenschaftlich gerne Tennis.