Blut spenden gegen Geld: Alles, was du dazu wissen musst

1 Juli 2020

Blutspenden ist ein guter Weg, um auf die Schnelle etwas Geld zu verdienen. Denn Blut und Blutplasma werden in vielen Bereichen der Medizin benötigt, sei es zur Entwicklung von Medikamenten oder für Bluttransfusionen. Wenn du dich schon immer einmal gefragt hast, wo man Blutspenden kann und welche Verdienstmöglichkeiten es gibt, dann lies weiter!

 

Wer zahlt Geld fürs Blutspenden?

Vorab eine kleine Formalität des deutschen Gesetzes: In Deutschland darf nicht gegen Geld Blut gespendet werden. Damit die potenziellen Spender dennoch motiviert sind, gibt es die Aufwandsentschädigung. Dadurch wird der Aufwand bezahlt, den man mit dem Blutspenden an sich hat. Es gibt also wie so oft auch hier Wege zur Umgehung.

Wenn du mit dem Blutspenden Geld verdienen möchtest, sind die gängigsten Optionen neben einer Vollblutspende, das Spenden von Blutplasma und Blutplättchen (Thrombozyten). Das sind die Unterschiede:

 

Vollblut Blutplasma Blutplättchen
Häufigkeit der Spende alle 2 – 3 Wochen jede bis alle 2 Wochen alle 2 Wochen
Vergütung pro Spende 20 – 25 € 20 – 40 € 20 – 40 €
Dauer (ohne Anmeldung) 10 min 45 min 90 – 120 min

 

Die bekannteste Anlaufstelle fürs Blutspenden ist das Deutsche Rote Kreuz. Hier wirst du allerdings nicht für deinen Aufwand vergütet und bekommst lediglich Snacks. Falls du also mit deiner Spende etwas Geld verdienen möchtest, schau am besten nach, welche Unternehmen in deiner Stadt noch Blutspenden benötigen.

Einige Bekannte Anlaufstellen für eine vergütete Blutspende in Deutschland sind:

  • CSL Plasma (Plasmaspenden)
  • Haema (alle Blutprodukte)
  • Universitätskliniken
  • Krankenhäuser

 

Wie läuft eine Blutspende ab?

Unabhängig davon, wo du das erste Mal Blutspenden gehst, wird zuerst immer eine ärztliche Untersuchung von dir durchgeführt. Dabei werden dir einige Frage zu deinem Lebensstil und auch deinem Reiseverhalten gestellt. Anschließend wirst du einige Tagen oder Wochen auf deine Ergebnisse warten müssen. Sobald sie positiv sind, kannst du beim nächsten Mal wirklich spenden.

Wenn du am Ort der Blutspende angekommen bist, wirst du dich zuerst anmelden müssen. Anschließend wirst du einer Liege oder einem Stuhl zugeordnet und eine Schwester kümmert sich um dich. Eine geeignete Vene wird gesucht und sobald gefunden, desinfiziert und dir wird eine Nadel eingestochen.

Je nachdem, was du spendest ist das Verfahren nun immer etwas unterschiedlich. Generell heißt es nun warten, bis die Spende vollendet ist, dann wird die Kanüle aus deinem Arm entfernt und du wirst auf die Wunde aufdrücken müssen, um die Blutung zu stoppen. Nachdem du etwas Wasser getrunken hast, kannst du nun deine Aufwandsentschädigung abholen.

Danach solltest du dich ausruhen, denn eine Blutspende zehrt an den Kräften des Körpers. Bei einigen Spenderstellen musst du auch erst einmal eine Weile im Aufenthaltsraum verweilen, bis du gehen kannst. Dies ist, um sicherzustellen, dass mit dir alles in Ordnung ist.

 

Fazit

Mit dem Blut spenden Geld zu verdienen ist einfach, du solltest allerdings darauf achten auch einen Anbieter auszuwählen, der die eine Aufwandsentschädigung zahlt. Das tun allerdings die meisten Blutspendedienste. Wenn du regelmäßig spenden gehst, können im Jahr so einige hundert, wenn nicht sogar 1000 € zusammenkommen.

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viele Kalorien verliert man beim Blutspenden?

Beim regulären Blutspenden verliert der Körper etwa 2000 – 3000 kcal.

Warum ist Blutspenden gesund?

Studien zeigen, dass die regelmäßige Abgabe vom Blut den Blutdruck senkt und somit auch das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten minimiert. Außerdem regt sie die Neuproduktion von Blutzellen an.

Welche Voraussetzung muss ich als Spender mitbringen?

Am allerwichtigsten ist, dass man gesund ist. Es sollten auch keine, über das Blut übertragbare, Krankheiten vorhanden sein, wie HIV oder Hepatitis. Auch ein Mindestgewicht und gewisse Blutwerte müssen stimmen, zum Beispiel die Anzahl der roten Blutkörperchen oder der Bluteiweiß Wert.