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Mit Fotos Geld verdienen – die besten Tipps

31 March 2021

Dank des Smartphones und der immer leistungsfähigeren Kameras, die darin verbaut sind, kann jeder zum Fotografen werden. Sei es für Schnappschüsse im Urlaub oder cinematografisch angehauchte Panoramen der Reisterrassen von Sapa.

Wenn du ein Auge für schöne Dinge hast und gerne Fotos schießt, könntest du mit Fotografie Geld verdienen. In diesem Artikel zeigen wir dir unterschiedliche Herangehensweisen, wie du mit deinen Bildern deine ersten Einnahmen generieren kannst. Viel Spaß!

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Viele Wege führen zum Ruhm

Um mit deinen Fotos Geld zu verdienen, gibt es verschiedene Ansätze. So könntest du sie als Stockfotos auf Webseiten verkaufen, an Fotowettbewerben teilnehmen oder dich für Shootings buchen lassen. Die Möglichkeiten sind fast endlos. So könntest du mit diesen 7 Ideen erfolgreich werden:

  • Stockfotografie
  • Gebuchte Shootings
  • Foto-Apps
  • Fotowettbewerbe
  • Fotoprodukte (Tassen, Wallpaper etc.)
  • Bildbearbeitung
  • NFTs

Die drei letzten Optionen gehen leicht über den Rahmen des reinen Fotografierens hinaus, sind allerdings interessante Ergänzungen für das breite Themenfeld.

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Das Wichtigste zuerst: Wie wird man Fotograf?

Im Prinzip kann jeder Fotograf werden. Alles, was du brauchst, ist eine Kamera und Lust am Knipsen. Und natürlich eine Menge Übung, um deine Fähigkeiten zu verfeinern. Allerdings stehen keine großen Hürden zwischen dir und dem Fotografendasein insbesondere, weil heutzutage jedes Handy eine gute Kamera hat.

Alternativ gibt es aber auch ganz klassisch die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, in der du den Beruf 3 Jahre lang von der Pike auf lernst. Dadurch erlangst du ein umfassendes Wissen in allen Bereichen, die mit der Fotografie zu tun haben.

Mit Fotos Geld verdienen bild 2

 

Eine Ausbildung zum Fotograf

Die Ausbildung zum Fotografen ist eine duale Ausbildung, in der du während deiner Azubizeit bereits Lehrgeld bekommst. Einen Teil deiner Lehre machst du in der Schule, den anderen bei deinem Lehrbetrieb. Die Ausbildung dauert zwar drei Jahre, allerdings hast du danach ein Zertifikat was dir deine Kenntnisse bestätigt und konntest je nach Betrieb an spannenden Projekten arbeiten.

Im Großteil aller Fälle führt der Weg nach der abgeschlossenen Ausbildung zur Selbstständigkeit. Denn dadurch kannst du dich in einer bestimmten Nische niederlassen und deinen Verdienst durch die Fotografie direkter beeinflussen.

Learning by Doing

Um mit Fotografie Geld zu verdienen, musst du jedoch keine Ausbildung absolvieren. In einem kreativen Tätigkeitsfeld wie diesem kannst du auch als Autodidakt, der sich das Wissen selbst aneignet, erfolgreich werden. Dafür ist es wichtig, dass du dir selbst die notwendigen Kenntnisse aneignest, sowie viel Praxiserfahrung sammelst.

Als Ergänzung kannst du auch ein Praktikum bei einem Fotografen in dem Bereich machen, in dem du einmal tätig werden möchtest. Dich interessiert Stockfotografie, weil dadurch passive Geldeinnahmen möglich sind? Bewirb dich für ein Praktikum bei Yuri Arcurs. Nirgendwo kannst du dein Handwerk schneller lernen, als wenn du die zweite Hand eines erfolgreichen Fotografen bist.

Von Stockfotografie bis Fotowettbewerb – eine detaillierte Anleitung

In diesem Absatz beleuchten wir ein paar Methoden genauer und geben dir Tipps, wie du erfolgreich mit deinen eigenen Fotos Geld verdienen kannst. Dabei zeigen wir dir nützliche Tools, Plattformen und auch Verdienstaussichten.

Stockfotografie – dein Weg zum passiven Einkommen

Bei Stockfotos geht es darum, einen Vorrat (engl. Stock) an Bildern zu schaffen, welche anschließend jederzeit lizenziert werden können. Du kreierst also einmalig Mehrwert, indem du die Bilder schießt, bearbeitest und mit den entsprechenden Tags versiehst. Sobald die Fotos jedoch auf eine Seite wie Adobe Stock hochgeladen sind, kannst du kontinuierlich Geld verdienen.

Diese Methode eignet sich für dich, wenn du bereits eine Menge Bilder zur Verfügung hast oder aber an passivem Einkommen interessiert bist. Wichtig ist, dass die Bilder in einer sehr hohen Qualität sind und mit der richtigen Beschreibung versehen sind. Denn dadurch erhöhst du die Chance, dass sie bei einer Suchanfrage gefunden werden.

Welche Fotos werden gekauft?

Im Prinzip kannst du jedes Foto verkaufen, wichtig ist nur, dass es ein gewissen Appeal auf den Betrachter ausübt. Gleichzeitig sollte es zeitlos sein, damit möglichst viele Möglichkeiten entstehen, dass jemand das Bild lizenziert. Folgende Kategorien eignen sich ausgezeichnet:

  • Menschen: egal welche Herkunft, egal welches Alter, Menschen sind ein gefragtes Fotomotiv
  • Natur: hast du ein atemberaubendes Stück Landschaft festgehalten, so wird dies auch einen Käufer finden
  • Essen: Essen ist stets in aller Munde und es entstehen stetig neue Foodblogs und -vlogs
  • Menschen in Action: ein Businessmeeting, eine Frau am Laptop oder ein Mann am Handy sind beliebte Bilder im Businesskontext

Wo kannst du deine Fotos hochladen?

Um das Verdienstpotenzial zu erhöhen und mit deinen Fotos gutes Geld zu verdienen, solltest du sie auf möglichst vielen Seiten hochladen. Nur in wenigen Fällen verlangen die Betreiber, dass du ihnen ein Exklusivrecht zur Verbreitung der Fotos einräumst.

Nachfolgende Webseiten eignen sich für einen Upload deiner Fotos:

  • Shutterstock: der größte und bekannteste Player im Stockfotomarkt
  • Adobe Stock: vormals Fotolia ist diese Webseite der Pionier der Stockfotowebseiten
  • Getty Images: beliebte Anlaufstelle für Stockfotos

Es gibt noch unzählig weitere. Wichtig ist nur, dass du darauf achtest, keine Exklusivrechte zu verteilen. Oder, dass die Konditionen so gut sind, dass es sich lohnt.

Wie viel Geld lässt sich mit Stock Fotos verdienen?

Bei den drei genannten Webseiten verdienst du pro Bild etwa 20 – 30 % des Verkaufs- bzw. Lizenzwertes. Das ist ein großer Unterschied. Shutterstock und Adobe Stock gehören zu den sogenannten Microstock Webseiten, Getty Images zu den Macrostock Webseiten.

Erstere verkaufen die Bilder für geringe Beträge, letztere lassen sich, teils hohe, Lizenzgebühren zahlen. So bekommst du bei Adobe Stock vielleicht 0,06 Euro pro Bild, bei Getty Images mit einem guten Bild auch mal 1000 Euro.

Letztendlich macht es die Masse. Wenn du mit Stock Fotos Geld verdienen möchtest, heißt es Masse und Klasse. Viele Bilder, in einem interessanten Kontext und hoher Qualität. Es ist bei Weitem kein “Schnell-reich-werden”, mit Beharrlichkeit und einer schlauen Vorgehensweise lässt sich allerdings ein passives Einkommen aufbauen.

Kundenaufträge – aktiv mit Fotos Geld verdienen

Möchtest du lieber mit Kunden arbeiten, bei Projekten involviert sein, die dir Spaß machen und mit allen Bereichen der Fotografie zu tun haben? Schlag den Weg eines Fotografen ein und kreiere deine eigene Erfolgsgeschichte. Dabei steht es dir offen, in welche Richtung du gehst und wie divers du aufgestellt bist.

Wie bei jedem Business gilt, dass eine Spezialisierung dich von deiner Konkurrenz abhebt und deine Fähigkeiten in diesem Bereich betont. Das klassische Beispiel ist der Hochzeitsfotograf. Trittst du nach außen hin als die Anlaufstelle für gute Hochzeitsfotos auf, “verlierst” du zwar Kunden für ein Produktshooting, machst dich jedoch attraktiver für alle Heiratswilligen.

Und nur weil du nach außen hin mit einer bestimmten Nische auftrittst, heißt das nicht zwangsläufig, dass du nur das fotografierst. Es ist lediglich dein Aushängeschild, was die Kunden anzieht.

Was beinhaltet die Arbeit?

Üblicherweise bist du in solch einem Fall selbstständiger Fotograf. Das bedeutet, dass du dich um alle Aspekte selbst kümmern musst, angefangen von der Kundenakquise über Bildbearbeitung bis hin zur Buchhaltung. Liegen dir einige dieser Bereiche nicht oder du hast keinen Spaß daran, brauchst du deshalb ein gutes Team.

Alternativ kannst du dich als Fotograf auch anstellen oder als Freelancer hinzubuchen lassen. Alle Aspekte, die sich nicht ums reine Fotografieren drehen, besetzen dann keinen Platz in deinem Kopf. Gleichzeitig hast du allerdings nicht die gleiche Freiheit in der Bestimmung deines Einkommens oder der kreativen Ausrichtung deiner Arbeit.

In beiden Fällen ist ein guter Internetauftritt unerlässlich. Dieser erlaubt es dir zum einen deine Arbeit zu präsentieren, zum anderen kannst du darüber von potenziellen Kunden und Auftraggebern gefunden werden. Online-Marketing solltest du als Fotograf nie aus den Augen verlieren, Instagram ist in dieser Hinsicht ein guter Marketingkanal.

In welche Richtungen kann die Fotografie gehen?

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, eine Nische für das eigene Fotobusiness auszusuchen. Um deine Fantasie ein wenig anzukurbeln, findest du nachfolgend einige Richtungen, in die du gehen kannst, um mit der Fotografie Geld zu verdienen.

  • Hochzeiten
  • Landschaften und Natur
  • Babys und Kinder
  • Tiere
  • Aktfotografie
  • Lebensmittelfotografie

Was brauchst du zum Starten?

Natürlich brauchst du eine gute Kamera, um als Fotograf erfolgreich zu sein. Doch viel wichtiger ist es, Durchhaltevermögen und Biss zu beweisen. Viele träumen davon, mit der Fotografie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, doch nur wenige können diesen Traum zur Realität machen.

Wenn du das Fotografieren wie einen richtigen Job behandelst, dich ständig weiterbildest und unerlässlich an deinen Fähigkeiten arbeitest, hast du eine Chance. Zudem spielt dein Netzwerk eine unglaubliche Rolle. Je mehr Leute du kennst und mitunter schon mit deiner Arbeit begeistert hast, desto höher ist dein Erfolgspotenzial.

Bildbearbeitung – Mit Post-Produktion zur goldenen Kamera

Falls du nicht selbst hinter der Kamera stehen möchtest, gibt es viele Möglichkeiten mit Diensten rund um die Fotografie Geld zu verdienen. Das könnten beispielsweise Fotoprodukte, Coachings, E-Books oder auch Bildbearbeitung sein. Fotos werden selten in der Form hochgeladen, wie sie die Kamera schießt. Deshalb ist eine Spezialisierung auf reine Fotobearbeitung eine lukrative Sache.

Entscheidest du dich für diesen Weg, dann solltest du vor allem Spaß an der Arbeit am PC mitbringen. Photoshop und Lightroom werden deine besten Freunde, mit denen du die rohen Fotos zu fabelhaften Edelsteinen machst. Um schneller arbeiten zu können, empfiehlt sich ein leistungsstarker Computer.

Wie viel kann man mit der Bildbearbeitung verdienen?

Die Höhe deines Verdienstes hängt direkt damit zusammen, auf welchen Plattformen du sie anbietest. Auf Fiverr oder Upwork lassen sich ein paar Euro verdienen, besser geht es jedoch bei der individuellen Zusammenarbeit mit Firmen. Hier gilt dasselbe wie als Fotograf: Online-Marketing für mehr Sichtbarkeit ist der Schlüssel.

Häufig wirst du pro abgeschlossenem Job bezahlt bzw. kalkulierst den Preis dementsprechend, beispielsweise 5 Euro pro bearbeitetem Bild. Die genauen Preise musst du selbst festlegen und sie hängen ab von deinem Verdienstwunsch und der Bearbeitungszeit. Als grobe Richtlinie: Ein professioneller Bildbearbeiter kann zwischen 40 und 70 Euro pro Stunde verdienen. Es hängt immer von deinem Skillset und Erfahrung ab.

Du könntest es auch mit einer Festanstellung als Bildbearbeiter versuchen. Dann bekommst du ein monatliches Gehalt deines Arbeitgebers, inklusive aller Vorzüge. Je nach Berufserfahrung liegt das durchschnittliche Bruttogehalt zwischen 2200 und 3000 Euro pro Monat.

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Fazit: Mit Fotos Geld verdienen ist auf vielen Wegen möglich

Ganz gleich, ob du dich eher hinter der Kamera siehst, im täglichen Kontakt mit Kunden oder lieber indirekt mit Fotos Geld verdienen möchtest, es gibt garantiert das passende Modell für dich. Wichtig ist, dass du dir eine Nische aussuchst, in der du aufgehst und in die du viel Zeit und Herzblut investieren kannst und möchtest.

Für kleinere Jobs eignen sich auch Apps wie Streetspotr, in denen gelegentlich Fotoaufträge anfallen, mit welchen du ein paar Euro verdienen kannst. Möchtest du mehr Geld verdienen, liegt deine Zukunft jedoch in Selbstständigkeit mit der Fotografie. Wir wünschen dir in jedem Fall viel Erfolg!

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Deine Fotos kannst du verkaufen, um mit ihnen Geld zu verdienen. Am besten eignen sich dafür Stockseiten wie Adobe Stock. Alternativ kannst du dir auch eine eigene Reichweite aufbauen, beispielsweise mittels Blog oder Instagram und Fotos auf diese Weise verkaufen.

Es gibt auch indirekte Wege für den Verkauf deiner Fotos. So könntest du sie auf Fotoprodukten wie T-Shirts, Tassen oder Socken drucken lassen und diese Artikel zum Verkauf anbieten. Diese kannst du zum Beispiel über Merch by Amazon oder Printful als Print on Demand verkaufen.

Die Einnahmen, die du durch die Fotografie generierst, egal ob online oder offline, unterliegen der Steuerpflicht. Dafür musst du ein Gewerbe anmelden und in einfacher Weise Buch führen. Eine Gewerbeanmeldung kostet jedoch nur etwas mehr als 20 Euro, sind also eine gute Investition in das Business mit den eigenen Fotos.

Informationen über den Autor
Flo Pharell
Flo Pharell
Flo Pharell ist ein Internet-Unternehmer und Influencer aus der Süden Deutschlands. Im Netz teilt er auf verschiedenen Plattformen sein umfangreiches Wissen zum Thema Geld verdienen, finanzielle Unabhängigkeit, Investieren und Aktien. Neben dem Testerheld Blog findest Du Content von ihm auch auf den folgenden Plattformen: Youtube |Instagram |Website