9 Tipps, um mit deiner Website ein Einkommen zu erzielen

30 Juni 2020

Du hast eine Website und möchtest wissen, wie du damit am besten Geld verdienst? Dann bist du hier genau richtig. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du deine Website monetarisieren kannst. Bei manchen Leuten läuft es inzwischen so gut, dass sie ihre Jobs gekündigt haben und nur noch von ihrer Website leben!

Um mit einer Website Geld zu verdienen, müssen natürlich gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Das bedeutet vor allem, dass deine Website eine gewisse Anzahl an Besuchern aufweisen muss. Hier gilt die Devise: Die Masse macht’s! Du solltest also zunächst daran arbeiten, mehr Traffic auf deine Website zu bekommen. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die jedoch nicht Thema dieses Artikels sind.

Wir konzentrieren uns hier auf die Gelegenheiten, den vorhanden Traffic deiner Website zu nutzen. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, die sich gut kombinieren lassen. Dieser Artikel zeigt dir die Optionen auf, die am meisten Erfolg versprechen. Die Reihenfolge ist dabei unerheblich. Lass uns loslegen!

 

1. Affiliate Marketing

Bild 3 9 Tipps Website Geld verdienen

Das Prinzip von Affiliate Marketing ist denkbar einfach: Du fügst sogenannte Affiliate Links in deine Website ein, die den Besucher auf eine bestimmte Seite weiterleiten – zum Beispiel einen Online-Shop. Damit agierst du sozusagen als Schnittstelle zwischen dem potentiellen Kunden und dem Verkäufer und erhältst dafür eine Vermittlungsprovision.

Unter den zahlreichen Affiliate Links gibt es unterschiedliche Modelle zur Bezahlung. So kann die Bezahlung bereits erfolgen, wenn der Besucher auf den Link klickt (pay per click). In anderen Modellen ist ein gewisses Ereignis erforderlich, wie zum Beispiel die Herstellung eines Kundenkontakts (pay per lead). Und in einer weiteren Variante muss der Kunde ein Produkt tatsächlich kaufen, damit die Provision gezahlt wird (pay per sale). Mittels Tracking wird der Erfolg deiner Website zugeordnet, meistens in Form von Cookies. Es gibt noch mehr Provisionsmodelle, die gängigsten sind heutzutage jedoch klar “pay per lead” und “pay per sale”.

Da du als Betreiber einer Website nichts weiter tun musst, als die Affiliate Links einzufügen, um anschließend damit Geld zu verdienen, sind sie sehr beliebt. Es gibt unzählige Anbieter für Affiliate Links, darunter Giganten wie Amazon, die jedoch meistens sehr geringe Provisionen in ihren Partnerprogrammen zahlen. Es lohnt sich also immer ein Blick in sogenannte Affiliate-Netzwerke wie Awin oder Affilinet. Hier bekommst du einen guten Überblick über die Möglichkeiten und Unterstützung beim Aufbau deines Affiliate Marketings – gerade für Anfänger ist das sehr hilfreich.

 

2. Banner-Anzeigen

An zweiter Stelle kommen die Banner-Anzeigen oder auch Werbebanner. Hier ist das Prinzip sogar noch einfacher: Du nutzt einen Teil deiner Website als Werbefläche, indem du darauf Anzeigen platzierst. Das Ganze kann man sich also als eine Art Online-Werbetafel vorstellen – mit deutlich mehr Potential. Da nur wenige deiner Besucher tatsächlich auf eine Werbeanzeige klicken werden, ist ein gewisses Mindestmaß an Traffic die Grundvoraussetzung. Die Möglichkeiten sind allerdings sehr vielfältig.

Das bekannteste und größte Werbenetzwerk der Welt ist Google AdSense. Als Marktführer bietet es eine riesige Bandbreite an unterschiedlichen Arten der Anzeigenschaltung für eine Website. Das ist natürlich mit einem ebenso großen Potential verknüpft. Durch die Daten der Nutzer und der Website werden die Anzeigen von Google AdSense personalisiert. Dem Besucher eines Reiseblogs wird daher vor allem Werbung für das Thema Reisen angezeigt. Neben dem strategischen Vorteil kann das jedoch auch Nachteile haben: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU weist klare Bestimmungen zu personalisierter Werbung auf, was die Sache kompliziert machen kann. Außerdem ist Google AdSense wählerisch, was die Seiten betrifft – nicht jede Website wird von dem Netzwerk akzeptiert.

Zum Glück gibt es aber noch viele andere Werbenetzwerke für Banner-Anzeigen, wie zum Beispiel Taboola oder Media.net. Dabei ist es sinnvoll, sich über die einzelnen Angebote und Optionen der verschiedenen Netzwerke zu informieren. Neben verschiedenen Bezahlmodellen (ähnlich zu denen im Affiliate Marketing) unterscheiden sich die Anbieter teilweise stark in der Ausrichtung und Herangehensweise. Da jede Website anders ist, solltest du ein wenig experimentieren, um den besten Weg für dich zu finden. Letztendlich gibt es auch die Möglichkeit, die Anzeigen direkt an Werbekunden zu verkaufen. Für den Anfang ist ein Werbenetzwerk jedoch eine gute Gelegenheit, sich mit dem Thema vertraut zu machen.

 

3. Textlinks

Bei Textlinks handelt es sich wenig überraschend um Links, die direkt in einen Text eingebunden werden. Was zunächst wenig spannend klingt, hat in den letzten Jahren wieder deutlich an Beliebtheit gewonnen. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

Als Mitte der 90er Jahre der erste Werbebanner online gestellt wurde, ahnte niemand, welcher Stein damit ins Rollen gebracht wurde. Nur wenige Jahre später war gefühlt jede Website von Banner-Anzeigen übersät. Teilweise war es eine echte Herausforderung, den tatsächlichen Inhalt zu finden. Die Besucher gewöhnten sich daher so sehr an die Anzeigen, dass sie diese bald unbewusst ausblendeten – die sogenannte Bannerblindheit war geboren. Zusätzlich kam mit den AdBlockern eine wirksame Waffe gegen die Anzeigen auf den Markt.

Obwohl dies dazu führte, dass die Banner zurückgingen und intelligenter wurden, stieg dadurch die Nachfrage nach informativen und hochwertigen Inhalten, die weniger aufdringlich sind – wie etwa der klassische Text. Hier kommen die Textlinks ins Spiel. Indem sie einfach in den Text einer Website eingebunden werden, kann der Besucher auf natürliche und angenehme Weise an den Link herangeführt werden. Dieser kann wie gehabt zu einer bestimmten Seite führen und für einen monatlichen Betrag oder per Klick verkauft werden.

Eine besondere Form sind die sogenannten Backlinks. So werden Links bezeichnet, die von einer auf eine andere Website führen. Wenn also jemand deine Website auf seiner Seite verlinkt, dann ist das ein Backlink von deiner Website. Backlinks spielen vor allem im Ranking von Suchmaschinen eine Rolle. Du kannst mehr Backlinks bekommen, indem du etwa hochwertige Inhalte erstellst, die Leute gerne verlinken (organisches Wachstum), oder indem du Gastbeiträge auf deiner Website teilst, um die Seiten gegenseitig zu verlinken.

 

4. Produkte verkaufen

Mit dem Verkauf von Produkten auf deiner Website kannst du zusätzliche Gewinne einfahren. So weit, so gut – doch welche Produkte solltest du verkaufen? Die Antwort darauf lautet: Was auch immer bei den Besuchern deiner Website am besten ankommt!

Oft ist eine eigene Website auf ein spezielles Thema ausgerichtet. Das führt in vielen Fällen dazu, dass die Betreiber einer gut entwickelten Website als Kenner in diesem Bereich betrachtet werden. Die Leute fangen an, ihre Meinung zu schätzen und sie ernst zu nehmen. Viele Betreiber erhalten auch eine gewisse Fangemeinde und können so ihre persönliche Marke aufbauen. Darin liegt eine großartige Gelegenheit, auch finanziell davon zu profitieren.

Du kannst auf deiner Website sowohl digitale als auch materielle Produkte verkaufen. Ein klassisches Beispiel für ein digitales Produkt wäre etwa ein eBook. Wenn du dir einen Namen als Experte gemacht hast, kannst du mit relativ wenig Aufwand ein paar Zeilen über dein Lieblingsthema verfassen. Der Vorteil daran ist, dass du dich ab diesem Zeitpunkt entspannt zurücklehnen kannst. Materielle Produkte können Fanartikel wie T-Shirts oder handgemachte Artikel sein.

Für den Verkauf eignen sich sowohl ein eigener Online-Shop (hierfür gibt es zum Beispiel WordPress-Plugins) als auch Marktplätze wie eBay oder Amazon – natürlich mit entsprechenden Links zu deiner Website. Du kannst sogar selbst Affiliate Links nutzen, um deine Produkte zu vermarkten und online Geld zu machen!

 

4. Bezahlte Inhalte verkaufen

Die Zeitungen und Magazine tun es schon lange in ihren Online-Portalen. Warum also sollte deine Website nicht auch bezahlte Inhalte anbieten? Natürlich muss deine Website dafür bereits eine gewisse Bekanntheit erlangt haben. Auch solltest du unbedingt darauf achten, dass sich die Premium-Inhalte in ihrem Informationsgehalt und ihrer Länge deutlich von dem kostenlosen Teil abheben. Eine gute Idee ist es, kurze Artikel mit ein paar Tipps umsonst zu veröffentlichen und anschließend auf den umfangreicheren, bezahlten Artikel zu verweisen. Wenn deine Inhalte gefragt sind, dann werden die Leute auch dafür bezahlen.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Online-Kurse anzubieten. Als Experte auf deinem Gebiet verschaffst du deinen Besuchern somit die Möglichkeit, direkt und persönlich von deinem Wissen zu profitieren. Ein Versuch ist es in jedem Fall wert – mehr als eine ausbleibende Nachfrage kann dir hier nicht passieren!

 

5. E-Mail-Marketing

Der E-Mail wurde schon oft das baldige Ende vorhergesagt. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall: E-Mails sind nach wie vor sehr beliebt und werden jeden Tag millionenfach versendet – Tendenz steigend. Das sogenannte E-Mail-Marketing ist daher ein weiterer logischer Schritt auf dem Weg, deine Website zu monetarisieren.

Um E-Mails an potentielle Kunden verschicken zu können, brauchst du natürlich vor allem ihre E-Mail-Adressen. Es ist daher eine gute Idee, die Anmeldung zu einem Newsletter oder Ähnlichem auf deiner Website anzubieten. Dies hat den Vorteil, dass du deine Besucher regelmäßig auf dem Laufenden halten kannst. Deine Website gerät somit nicht in Vergessenheit und kann zudem davon profitieren, dass du per E-Mail-Marketing weitere Provisionen erhältst.

Von dem Kauf von E-Mail-Listen ist abzuraten, da diese häufig fehlerhaft und ungenau sind. Sie können deiner Website sogar schaden, wenn sie massenhaft E-Mails an Leute verschicken, die das gar nicht möchten! Du solltest dich also darauf konzentrieren, eine eigene E-Mail-Liste von deinen wirklichen Besuchern zu erstellen. Hierfür und für das folgende E-Mail-Marketing gibt es zahlreiche Anbieter, wie zum Beispiel AWeber oder Mailchimp.

 

6. YouTube-Videos erstellen

YouTube ist die größte und beliebteste Videoplattform im Internet und hat eine riesige Reichweite. Hier ist also gewaltiges Potential vorhanden. Ob du bereits eine erfolgreiche Website hast oder den Bekanntheitsgrad deiner Website steigern willst – YouTube ist wie dafür geschaffen.

Zum einen bietet YouTube dir diverse Anzeigenformate, um Werbung direkt in deine Videos zu platzieren. Somit verdienst du Geld, sobald deine Videos angeschaut werden. Auch hier gilt die Regel: Je mehr, desto besser. Mit ein paar Aufrufen wirst du nicht reich werden. Auf der anderen Seite stellen YouTube-Videos aber auch eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, deine Website bekannter zu machen – und anders herum. Indem du deine Website mit deinem YouTube-Kanal verlinkst, kannst du beiden zu einem ordentlichen Aufschwung verhelfen.

Auch in die Videos lassen sich Affiliate Links einbauen. So erhöhst du deine eigene Reichweite und sicherst dir eine zusätzliche Einnahmequelle. Und wer weiß – vielleicht geht eines deiner Videos viral und du wirst über Nacht berühmt? Es ist durchaus möglich!

 

7. Gesponserte Artikel

Eine besondere Form der Werbung stellt der gesponserte Artikel dar, auch Advertorial genannt. Hierbei handelt es sich um einen Textbeitrag, der durch einen Werbekunden in Auftrag gegeben wird. Der Aufbau des Artikels gleicht dem der anderen Artikel auf deiner Website, mit dem Unterschied, dass das Produkt des Kunden beworben wird. Auch Textlinks zu der Website des Kunden sind meistens enthalten.

Wichtig ist hierbei, dass du den Artikel klar als gesponsert kennzeichnest. Dies ist in vielen Werberichtlinien vorgeschrieben und wird auch von den Besuchern deiner Website erwartet. In diesem Fall haben die Besucher auch keine Probleme mit gesponserten Artikeln. Ganz im Gegenteil: Ein gutes Advertorial bietet dem Leser durch verlässliche Informationen einen Mehrwert, während gleichzeitig das Werbeprodukt unauffällig angepriesen wird.

Es besteht die Möglichkeit, bereits verfasste Artikel in deine Website zu integrieren. Besser ist es jedoch, die Artikel selbst zu schreiben. Auf diese Weise fügen sie sich nahtlos in deine Website ein und du kannst das Verfassen der Texte zusätzlich berechnen. Zu guter Letzt besteht auch der Vorteil eines Backlinks zu deiner Seite, wenn dieser von einer angesehenen Website kommt. Eine gute Anlaufadresse für gesponserte Artikel sind Blogger-Gruppen auf Facebook.

 

8. Biete deine Arbeit als Freelancer an

Bild 2 9 Tipps Website Geld verdienen

Wenn du eine erfolgreiche Website betreibst, dann hast du dir im Laufe der Zeit wertvolle Fähigkeiten angeeignet. Das Verfassen von Texten für einen Blog ist zum Beispiel etwas, wofür andere Leute gutes Geld bezahlen. Warum also nicht die eigenen Fähigkeiten direkt zu Geld machen? Hierfür bieten sich Online-Plattformen für Freelancer (Freiberufler) an.

Diese Seiten dienen als Vermittler zwischen Dienstleister (in diesem Fall du) und Kunden. Die gefragten Dienstleistungen können dabei vielfältig sein und reichen vom kreativen Schreiben über Grafikdesign bis hin zur Website-Entwicklung. Natürlich hat diese Option nichts mit passivem Einkommen zu tun – es ist der Verkauf deiner Arbeitsleistung. Doch gerade in diesen Bereichen ist hochwertige Arbeit stark nachgefragt und entsprechend profitabel.

Du kannst dich dafür einfach auf einer der vielen Plattformen anmelden, ein Profil erstellen und schon kann es losgehen. Die Abwicklung ist überraschend einfach und es stellen sich schnell erste Erfolge ein. Beliebte Anbieter sind zum Beispiel Upwork, Fiverr und Freelancer.

Das war’s!

Du solltest nun einen guten Überblick über die besten Möglichkeiten haben, mit deiner Website Geld zu verdienen. Natürlich ist diese Liste nicht vollständig – es gibt noch viele andere Optionen. Du kannst zum Beispiel freiwillige Spenden für deine Website ermöglichen, eine Community mit einem Forum aufbauen oder sogar deine Website verkaufen. Für den Anfang stellen die oben erwähnten Punkte jedoch eine gute Basis dar. Wir hoffen, dass wir dir auf deinem Weg behilflich sein konnten – viel Erfolg!