Mit Instagram Geld verdienen – so geht’s

27 Juli 2020

Hast du von Instagram-Influencern gehört, die mit dem Posten von Fotos und Videos reich geworden sind? Möchtest du herausfinden, ob Geld auf Instagram zu verdienen auch heute noch so einfach möglich ist? In diesem Artikel zeigen wir dir alles, was du zum Thema Geld verdienen mit Instagram wissen musst.

Wie man mit Instagram Geld verdienen kann

Doch kommen wir nun zum Hauptteil dieses Artikels: Wie man mit Instagram Geld verdienen kann. Es gibt dabei nicht nur eine, sondern gleich mehrere Arten, wie du mit der Social-Media-Plattform Geld verdienen kannst.

Die Grundlage für den Erfolg ist bei allen Methoden aber gleich: Du brauchst genügend Follower. Dies erreichst du durch regelmäßiges Posten von authentischen und einzigartigen Beiträgen (Profis setzen dabei auf Scheduling-Tools), die eine spezifische Zielgruppe ansprechen. Und natürlich brauchst du auch Geduld, denn eine große Followerzahl erreicht man nicht von heute auf morgen.

1. Influencer-Marketing und Werbung

Das erste Modell, um mit Instagram Geld verdienen zu können, ist wohl auch das bekannteste und beliebteste: die Arbeit als Influencer oder Instagram Promoter. Was vor einigen Jahren noch eine exotische Tätigkeit war, die viel Beachtung in den Medien fand, so ist die Arbeit als Influencer heute viel breiter bekannt und akzeptiert.

Klar klingt es verlockend, nichts anderes tun zu müssen, als um die Welt zu reisen und schöne Bilder zu posten – um danach von einer Marke dafür bezahlt zu werden. Und in der Tat haben gerade zu Beginn einige „Early Adopter“ schnellen und einfachen Erfolg mit diesem Modell feiern können. Doch das hat sich mittlerweile geändert.

Nicht nur ist aus Influencer-Marketing eine eigene Industrie mit professionellen Strukturen geworden, auch die Konkurrenz ist sprunghaft angestiegen. Ohne viel Know-how, gute Kontakte und viel Durchhaltewille ist es heute praktisch unmöglich, ein erfolgreicher Vollzeit-Influencer zu werden.

Dennoch: Erfolgreiche Influencer machen vor, dass dieses Modell auch heute noch funktionieren kann. Man braucht dazu aber einige Dinge, die ideal zusammenpassen müssen:

  • Das Finden einer Branche oder Marke, die noch nicht mit Influencern „übersättigt“ ist. Das sind meist nicht Branchen wie die Kosmetik- oder Modebranche, die schon seit Jahren auf Influencer-Marketing setzen. Erfolgversprechender sind Branchen, die erst kürzlich den Schritt in die digitale Welt gewagt haben oder aber kleinere Unternehmen, die bis jetzt noch nicht mit Influencern zusammengearbeitet haben.
  • Zweifellos ist das richtige Timing entscheidend, um ein passendes Unternehmen zu finden, mit dem man einen Kooperationsvertrag abschließen kann.
  • Zudem ist es entscheidend, dass man sich als Influencer mit einer einzigartigen USP positioniert. Wer einfach nur andere Influencer kopiert, der hat in den meisten Fällen nur wenig Aussicht auf Erfolg.
  • Ein gewisses Verhandlungsgeschick ist entscheidend, um im hart umkämpften Influencer-Business erfolgreich zu sein. So ist es wichtig, dass man faire Vergütungen mit Marken und Unternehmen dafür aushandelt, dass man Werbung für diese auf dem eigenen Profil veröffentlicht. Pro 10’000 Follower solltest du so schon auf mindestens 100 Euro pro Post kommen.

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2. Affiliate Marketing

Ein Business-Modell, um auf Instagram Geld zu verdienen, das in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist Affiliate Marketing. Dabei geht es darum, Produkte von Unternehmen weiterzuempfehlen und für jeden Verkauf eine Kommission zu erhalten. Was einfach klingt, hat sich in den letzten Jahren zu einem schnell wachsenden Business-Modell entwickelt, in dem auch die Konkurrenz von Woche zu Woche größer geworden ist.

Dennoch: In Zeiten von Corona, wo immer mehr Menschen Zeit im digitalen Raum verbringen und übers Internet einkaufen, hat Affiliate Marketing weiter an Relevanz gewonnen und dürfte weiter ein erfolgversprechendes Business-Modell sein.

Instagram ist dabei nur eine der verschiedenen „Traffic-Quellen“, die man für Affiliate Marketing nutzen kann, andere sind:

  • Ein eigener Blog, wo man in Artikeln Affiliate-Links einbauen kann
  • Ein YouTube-Kanal
  • Pinterest und LinkedIn
  • Facebook und Twitter – diese sind aber nur beschränkt geeignet, da sie nur wenig externen Traffic schaffen

Das Geschäftsmodell ist dabei relativ einfach:

  1. Man baut sich ein attraktives und aktiv gepflegtes Instagram-Profil auf mit dem Ziel, möglichst viele Follower zu gewinnen.
  2. Nachdem man in der Anfangsphase in der Regel noch auf Werbung oder Produktempfehlungen verzichten sollte, kann man mit steigender Followerzahl mit gelegentlichem Einbauen von Empfehlungen experimentieren.
  3. Hier sollte man darauf achten, dass alle Empfehlungen so natürlich und ungezwungen wie möglich sein und gut zum eigenen Profil passen sollten. Ansonsten riskiert man, seine Follower schnell wieder zu verlieren.
  4. Bei der Wahl von Affiliate-Produkten lohnt es sich, sich nicht zu stark auf eine Marke zu beschränken, sondern sich auf mehrere zu diversifizieren. Das verringert die Abhängigkeit von einem Unternehmen und somit auch das eigene Risiko.

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3. Eigene Produkte promoten

Eine weitere Möglichkeit, eine große Followerbasis zu nutzen und mit Instagram Geld zu verdienen, ist das Verkaufen von eigenen Produkten. Dieses Modell funktioniert ähnlich wie das Betreiben von Affiliate-Marketing – mit dem einzigen Unterschied, dass man nicht fremde, sondern eigene Produkte bewirbt. Das kann ein E-Book, ein neues Parfüm oder eine App sein – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Optimal ist natürlich das Verkaufen von visuellen Produkten wie Bildern, Designs oder Mode, da sich hierfür Instagram am besten eignet. Besonders für Fotografen und Künstler ist Instagram deshalb eine geeignete Plattform, um ihre Reichweite zu vergrößern und potenzielle Käufer ihrer kreierten Werke zu erreichen. Aber auch Apps, digitale Tools und Online Services können auf Instagram ideal beworben werden, da ja nicht nur Fotos, sondern auch Videos gepostet werden können.

Wiederum geht aber auch hier nichts ohne eine solide Basis an Followern und es lohnt sich nicht, zu früh mit dem Bewerben eines eigenen Produkts zu beginnen. Es braucht also eine gute Portion an Ausdauer beim Aufbauen des eigenen Profils, bevor man über das „Monetarisieren“ der Follower nachdenken kann.

Dennoch: Im Vergleich zu Affiliate-Marketing kann man mit dem Verkaufen von eigenen Produkten teilweise mehr verdienen, weil man nun nicht nur 5 oder 10 % Kommission, sondern den gesamten Verkaufserlös erhält.

Warum ist Instagram so beliebt?

Die Social-Media-Plattform Instagram kennt wohl jeder und viele Menschen nutzen Instagram bis heute sehr rege in ihrem Alltag. Im Gegensatz zu Plattformen wie Snapchat ist Instagram auch nach über 10 Jahren immer noch sehr beliebt. Doch warum ist Instagram eigentlich so beliebt?

Die Idee hinter Instagram ist ziemlich einfach: Man kann Fotos und Bilder inklusive Hashtags und Beschriftungen auf seinem Profil teilen und gleichzeitig sehen, liken und kommentieren, was andere im eigenen Netzwerk posten. Im Wesentlichen geht es also um das, was in den Anfängen von Social Media Facebook ermöglicht hat: den Austausch mit Freunden und das Teilen von Bildern und persönlichen Erfahrungen.

Diese „USP“ ist wichtig, geht es doch bei sozialen Medien in erster Linie darum, sich auszutauschen und zu sehen, was andere in ihrem Leben so tun. Doch warum hat Instagram bei diesem Punkt die Dominanz von Facebook übernommen?

Facebook vs. Instagram – wie sich die beiden Plattformen entwickelt haben

Wer 10 Jahre zurückdenkt, der wird sich erinnern, dass damals Facebook die klare Nummer 1 im Social Media-Bereich war. Man vernetzte sich dort mit neuen Bekanntschaften und teilte Bilder und Gedanken aus dem eigenen Leben mit seinem Netzwerk.

Doch im Jahr 2005 kam Instagram auf den Markt und begann, die Vorherrschaft von Facebook anzugreifen. Instagram zielte von Beginn weg auf ein sehr visuelles Social Media-Erlebnis und grenzte sich somit von Facebook ab, wo auch lange Text-Posts, Umfragen und andere Formate möglich sind.

Den Menschen schien dies zu gefallen, denn der wichtigste Aspekt von Social Media ist für viele nach wie vor das Teilen von Fotos und Videos – und das ermöglicht Instagram nun einmal auf perfekte Art und Weise. Immer mehr Menschen begannen deshalb, ihre Bilder und Videos neben Facebook vermehrt auf Instagram zu posten.

Die Folge war ein eindrücklicher Netzwerkeffekt: Immer mehr Nutzer sprangen ganz oder teilweise von Facebook ab und nutzten Instagram, um sich mit dem eigenen Netzwerk auszutauschen.

Weil Facebook gleichzeitig immer mehr auf Unternehmen, Gruppen und andere Features setzte, beschleunigte sich dieser Prozess weiter und Instagram gewann noch schneller an Beliebtheit – während gleichzeitig bei Facebook immer mehr „normale“ Nutzer absprangen, dafür aber Unternehmen, Marken und Organisationen Überhand nahmen.

Im April 2012 war es so weit und Facebook reagierte auf die bedrohliche Entwicklung, indem es Instagram kurzerhand für eine Milliarde US-Dollar aufkaufte. Von nun an konnte Facebook beide Plattformen parallel betreiben und die jeweiligen Stärken weiter aufbauen: visuelles Teilen von Fotos und Videos auf Instagram und mehr Networking- und Gruppen-Features auf Facebook.

Weil Facebook im Besitz mehrerer Social Media-Plattformen ist, kann man heute auch viel einfacher seine Posts gleichzeitig auf mehreren Plattformen teilen. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb sowohl Instagram als auch Facebook nach wie vor hohe Nutzerzahlen haben.

Wo steht Instagram heute?

Hatte Instagram im Jahr 2010 noch gerade einmal 1 Million registrierte Nutzer, so ist diese Zahl bis heute auf über 1 Milliarde angestiegen. Pro Minute werden mehr als 40’000 Bilder und Fotos auf Instagram hochgeladen – pro Tag sind es sogar über 60 Millionen Posts.

Es ist also klar: Instagram ist auch heute noch eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen überhaupt und die Interaktivitätsrate von Instagram ist wesentlich höher als diejenige von anderen Plattformen wie Facebook oder Twitter.

Eine Entwicklung, die sich Instagram von Facebook abgeschaut hat, führte dazu, dass noch wesentlich mehr Beiträge auf Instagram veröffentlicht werden: der Eintritt von Unternehmen und Marken ins Werbegeschäft auf Instagram. Millionen von Marken weltweit haben erkannt, dass Instagram die perfekte Werbefläche ist – besonders wegen der stark visuellen Seite der Plattform.

Die „Geldmaschine“ Instagram

Der Grund, weshalb es so viele Influencer gibt, die mit Instagram Geld verdienen, liegt in der rasanten Zunahme an werbenden Marken und Unternehmen, die das Potenzial der Plattform für ihr Marketing erkannt haben. Waren früher nur „unschuldige“ Fotos und Videos von normalen Nutzern auf Instagram zu finden, so machte es das Management von Facebook möglich, dass von einem Tag auf den anderen Marken und Unternehmen Instagram zu Werbezwecken nutzen konnten.

Es ist klar, was für ein gewaltiges Potenzial es für Unternehmen hat, ihre Werbeanzeigen zwischen die Fotos und Videos von Freunden und Bekannten „hineinquetschen“ zu können. Mit Instagram war also die perfekte Werbemaschinerie entstanden. Berichten von Bloomberg zufolge wurde mit Instagram über 20 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen erwirtschaftet – und das alleine im Jahr 2019.

Die zwischen persönliche Beiträge eingeschalteten Werbeanzeigen fungieren dabei wie ein visuelles Schaufenster. Man kann als Nutzer auf einen als Werbung markierten Beitrag klicken und kommt dadurch direkt auf die Produktseite einer Marke. Besonders raffiniert ist auch die zunehmende Nutzung von Machine Learning, die es Instagram ermöglicht, personalisierte Anzeigen für jeden Nutzer zu schalten.

Seit 2016 ist es zudem möglich, einen sogenannten „Business-Account“ anzulegen, mit dem man Instagram gewerblich nutzen kann. So kann man durch diese Funktion selber Werbeanzeigen schalten und hat Zugriff auf ausführliche Statistiken, welche die geschäftliche Nutzung von Instagram ermöglichen.

Dank den Instagram-Storys können auch vermehrt Journalisten, Blogger und Newsportale die Plattform nutzen, um verlinkbare Beiträge oder Produkttests zu posten und somit Traffic zu generieren, der dann in Wert gesetzt werden kann. Es gibt also verschiedene Wege, wie Unternehmen Geld mit Instagram verdienen.

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Fazit: Kann man mit Instagram gutes Geld machen?

Wir haben gesehen, dass Instagram nach wie vor eine der meistgenutzten Social Media-Plattformen der Welt ist. Gleichzeitig wird Instagram auch immer stärker von Marken und Unternehmen für Marketing und Werbung genutzt.

Die Mischung aus diesen beiden Faktoren sorgt dafür, dass Instagram nach wie vor viele Möglichkeiten bietet, um auf der Plattform Geld zu verdienen. So kann man eine große Followerbasis nutzen, um lukrative Werbedeals auszuhandeln oder aber eigene Produkte zu bewerben.

So groß das Potenzial von Instagram auch ist: Man muss auch bedenken, dass die Konkurrenz in den letzten ebenso so stark gewachsen ist und es ist keineswegs ein Selbstläufer, Geld auf Instagram verdienen zu können.

Nicht nur braucht es starke Fähigkeiten in den Bereichen Fotografie, Editing und Marketing, man muss sich auch schnell an neue technische Entwicklungen oder neue Features auf der Plattform anpassen. Wer einen genügend langen Atem sowie starke visuelle Fähigkeiten hat, für den ist Instagram sicher eine geeignete Plattform, um sich ein Business aufzubauen.

Wer allerdings nach dem schnellen Weg sucht, im Internet Geld zu verdienen, der wird mit Instagram sicherlich nicht das finden, was er sucht. Um schnell und einfach online Geld zu verdienen, kann man sich zum Beispiel an Produkttests versuchen, wie man sie auf der Seite von Testerheld findet. Hier musst du nicht Monate oder Jahre unbezahlte Arbeit in den Aufbau eines Instagram-Profils investieren, sondern wirst sofort für das Testen von Produkten bezahlt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Geld & Instagram

Das hängt einerseits von der Nische ab, in der du tätig bist, und andererseits von der Anzahl an Followern, die du hast. Pro 10’000 Follower liegen bei durchschnittlichen Kooperationsverträgen ca. 100 Euro und mehr drin – pro geteiltem Beitrag.

Das hängt aber auch stark davon ab, in welchem Markt du tätig bist. Besonders hohe Vergütungen sind bei Kooperationen mit amerikanischen Marken möglich, wo man zum Beispiel bei einer Followerzahl von 100’000 schon auf über 1000 Dollar pro Post kommen kann.

Beim Aufbau deines Profils und deiner Followerbasis ist das Anmelden eines Gewerbes noch nicht nötig. Sobald du aber eine Gewinnerzielungsabsicht hast und mit Werbung, eigenen Produkten oder Affiliate-Links Geld verdienst, dann ist die Anmeldung eines Gewerbes Pflicht. Hier lohnt es sich, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen, wie die Anmeldung funktioniert und was man steuerlich als Gewerbetreibender beachten muss.

Ein Geheimrezept gibt es leider nicht, sonst wären noch viel mehr Menschen erfolgreich auf Instagram. Letztlich geht es aber bei Instagram darum, eine spezifische Zielgruppe anzusprechen und dann stets der eigenen Linie treu zu bleiben – ganz nach dem Motto: Wer alle erreichen will, erreicht am Ende niemanden. Um mehr Follower zu erreichen, sollte man sich also auf nur eine Zielgruppe fokussieren.

Wer also ein erfolgreiches Instagram-Profil aufbauen will, der sollte stets authentisch in seinen Posts bleiben und daran denken, was die eigene Zielgruppe interessieren könnte. Wichtig ist auch, dass man regelmäßig aktiv ist und mit den eigenen Followern interagiert. Dazu gehört das Antworten auf Kommentare oder Liken von Beiträgen von Followern. Auch Kooperationen können hilfreich sein, die Reichweite über die eigenen Follower hinaus zu vergrößern und zudem spannende Einblicke in die Arbeit eines anderen Instagram-Influencers zu erhalten.

Informationen über den Autor
Andreas Novogratz
Andreas Novogratz
Mich interessiert alles rund um das Thema Technik, Internet & Gadgets. Ich komme aus dem Süden Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze, und schreibe seit 2019 für Testerheld.de. Wenn ich nicht neueste Trends recherchiere, gehe ich gerne mit meinem Hund spazieren und spiele leidenschaftlich gerne Tennis.